Die Antifaschistische Gruppe Bensheim hat eine neue Seite!

Kleine Presseschau zu NPD Kundgebung von Samstag.

Es gibt einen Artikel bei Indymedia >> http://de.indymedia.org/2007/02/168661.shtml

Aus dem Starkenburger Echo:

„Braune Flecken, die weh tun“
Nazi-Aufmarsch in Heppenheim: Beeindruckende Gegendemonstration vor dem Bahnhof


FRIEDLICH demonstrierten am Samstag 200 Bürger aus Heppenheim und der Region am Heppenheimer Bahnhof gegen Rassismus und für Toleranz und Weltoffenheit. Zu der Gegenveranstaltung zu einer Kundgebung von 50 Rechtsextremen hatten die „Initiative gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Kreis Bergstraße“, der DGB Südhessen, Bürgermeister Gerhard Herbert und die Grüne Liste aufgerufen. (Foto: Karl-Heinz Köppner)

> Gut 200 Bürger haben sich am Samstagmorgen vor dem Bahnhof in Heppenheim für Offenheit und Toleranz sowie für die Bewahrung der Menschenrechte eingesetzt und damit zugleich gegen zunehmend rechtsextreme Strömungen protestiert.

Hellhörig geworden durch eine von den National-„Demokraten“ (NPD) beantragte und letztlich genehmigte Kundgebung, waren sie dem Aufruf einer kurzfristig von der „Initiative gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“ anberaumten Gegendemonstration gefolgt, um so entschieden Stellung zu beziehen gegen den, wie mehrfach betont wurde, „Ungeist Ewig-Gestriger“.

Eines der vielen Transparente gab dem Unbehagen mit Riesenlettern auf besonders drastische Weise Ausdruck: „Nazis sind wie Karies – braune Flecken, die weh tun.“

Mitte vergangener Woche hatte das ECHO getitelt: „Dritter Aufmarsch droht.“ Mit jedem Tag mehr wurde das, was zunächst nur drohte, zur Gewissheit. Dass Heppenheim, in dem sich dank tief verwurzelter kirchlicher Bindungen der braune Sumpf des „Dritten Reiches“ erwiesenermaßen weniger als anderswo hatte ausbreiten können, zum dritten Male zum Aufmarschgebiet rechtsextremer (Zeit-)Genossen wurde, bereitete Bürgermeister Gerhard Herbert (SPD) erhebliche Kopfschmerzen.

Seine Bemühungen, das rechtlich Unabwendbare in irgendeiner Form doch noch abzuwenden, zeitigten zumindest einen Teilerfolg: Aus der von der NPD geplanten Doppelveranstaltung mit Kundgebungen auf dem Marktplatz und einer sich am Bahnhof anschließenden Mahnwache zum „Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenangriffs“ wurde nichts.

Den rund 40, offenbar von der NPD geköderten jungen Männern aus sattsam bekannten „Kameradschaften“ blieb so der ganz große Auftritt in Form eines „Schweigemarschs“ durch die samstags stark bevölkerte Fußgängerzone verwehrt.

Die Polizei sprach von 50 Teilnehmern. Kurz vor zehn Uhr mit dem Zug in Heppenheim angekommen, wurden diese von der Polizei in Empfang genommen und geschlossen auf den Busbahnhof geleitet – durch Barrieren abgeschirmt, 200 Meter getrennt von den Gegendemonstranten, die sich zwischen der alten Güterhalle, der „Schlagzeile“, und dem Restaurant „Indian Palace“ formiert hatten.

Fritz Kuhn
18.2.2007

**Beiträge in der Kategorie Presse dienen der Dokumentation und geben nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.**


2 Antworten auf „Kleine Presseschau zu NPD Kundgebung von Samstag.“


  1. 1 emo 19. Februar 2007 um 14:53 Uhr

    Auch Idioten von den Jusos sollten durch Unkenntlichmachung vor rechter Gewalt geschützt werden – bei der Palituchträgerin bin ich mir unschlüssig. Bild weg oder Personen unkenntlich machen!

    Bei aller Distanzierung u.a. das folgende Zitat hättet ihr auch durch ein Auslassungszeichen ersetzen oder zumindest kritisch aufgreifen können: „Dass Heppenheim, in dem sich dank tief verwurzelter kirchlicher Bindungen der braune Sumpf des „Dritten Reiches“ erwiesenermaßen weniger als anderswo hatte ausbreiten können, zum dritten Male zum Aufmarschgebiet rechtsextremer (Zeit-)Genossen wurde, bereitete Bürgermeister Gerhard Herbert (SPD) erhebliche Kopfschmerzen.“

  2. 2 ich 26. Februar 2007 um 13:56 Uhr

    lol also ganz ehrlich? es bringt viel das ganze hier unkentlich zu machen… WENN DAS BILD VON DER TAGESZEITUNG AUS SÜDHESSEN IST WO MENSCH ES SICH AUCH NOCH SO ANGUCKEN KANN!

    DENKEN HILFT!

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