Die Antifaschistische Gruppe Bensheim hat eine neue Seite!

Archiv für Mai 2007

NPD Kundgebung / Infostand in Bürstadt [verboten!]

*wurde verboten! und findet somit nicht statt*

Am Samstag den 26. Mai will die NPD, mit der Unterstüzung von Kameradschafts Nazis, eine Kundgebung in der Bürstadter Innenstadt abhalten.

KEINE TOLERANZ FÜR NAZIS!

Treffpunkt für alle Antifaschisten:
Bürstadt
Markplatz/Haagesches Areal
9:00Uhr

Einen bericht von Indymedia findet ihr hier >> Vor kurzem fanden in Bürstadt die Bürgermeisterwahlen statt, dort kandidierte ein Gewisser Herr Lausecker, er stand für die meisten Dinge ein für die die NPD auch einsteht wurde aber von freien Kameradschaftlern unterstützt….

Solidarität mit Antifas

Solidaritätsaufruf:

Naziaufmärsche in Rüsselsheim und Raunheim am 1.Mai 2007:

42 Festnahmen – 70 Ingewahrsamnahmen – viele Verletzte

Den Naziaufmärschen am 1.Mai 2007 in Rüsselheim und Raunheim stellten sich erfreulich viele AntifaschistInnen aus Südhessen entgegen. Mit Sitzblockaden im Bahnhof und der Marschroute der Nazis wurde versucht, die Aufmärsche erst gar nicht stattfinden zu lassen.
Leider war die Polizeiführung der Ansicht, dass diese Aufmärsche unter Aufgabe aller Verhältnismäßigkeiten durchgesetzt werden müssen. Mit dem Aufgebot von über 2000 Polizisten, fünf Wasserwerfern, Räumpanzern, mehrere Polizeihundestaffeln und massiven Einsatz von Pfefferspray, wurde der Aufmarsch von NPD und freien Kameradschaften durchgeprügelt. Viele AntifaschistInnen wurden bei den Polizeiübergriffen verletzt, alleine fünf davon durch Bisse von Polizeihunden (u.a. in die Brust etc.), Gehirnerschütterungen durch Schlagstockeinsatz, Muskelfaserrisse und Knochenbrüche bei brutalen Festnahmen. Für nicht wenige AntifaschistInnen endete der 1. Mai im Krankenhaus. Oder in den Zellen der Polizeipräsidien in Frankfurt, Mörfelden und Darmstadt.
Eines steht bereits jetzt fest: Es wird in den nächsten Woche eine Flut von Strafanzeigen wegen u.a. Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Nötigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen die Festgenommenen ergehen, unter ihnen sehr viele SchülerInnen, Auszubildende und StudentInnen.
Daher steht auch für uns fest, dass wir diese engagierten AntifaschistInnen nicht mit ihren Anzeigen und Geldstrafen im Regen stehen lassen werden!

Gerade wegen der offensiven Bestrebungen der rechtsradikalen Bewegung, mit vielen Aufmärschen in Südhessen Fuß zu fassen, darf der Widerstand nicht dadurch geschwächt werden, dass engagierte AntifaschistInnen es durch staatliche Repressionen nicht mehr riskieren können an Demonstrationen teilzunehmen.

Wir appellieren an die Antifaschistinnen und Antifaschisten, welche aus privaten oder beruflichen Gründen nicht mehr direkt am Widerstand gegen Nazistrukturen teilnehmen können oder möchten, durch einen finanziellen Beitrag den Aktiven den Rücken zu stärken. Wer das Risiko auf sich nimmt von Polizisten verprügelt zu werden, soll nicht auch noch seine Anwaltskosten dafür zahlen müssen.

Wir haben auch eigene Spendendosen produzieren lassen und suchen hier noch zuverlässige AufstellerInnen in Ladengeschäften, Büros, Vereinen oder bei sich zu Hause (fürs Kleingeld aus der Hosentasche…)

Bitte spendet auf unser Konto:
Bunte Hilfe Darmstadt, Konto:11 00 33 54 bei der Sparkasse Darmstadt ,
BLZ: 508 501 50, Kennwort: Antifaschismus.

Bunte / Rote Hilfe Darmstadt, Landgraf-Philipps-Anlage 32, 64283 Darmstadt
darmstadt[a]rote-hilfe.de

Das war der 1.Mai

Einige Berichte rund um den 1. Mai in Raunheim und Rüsselsheim findet ihr hier >> http://antinazi.wordpress.com/




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