Die Antifaschistische Gruppe Bensheim hat eine neue Seite!

Archiv für Juli 2007

No Go Areas für Nazis schaffen…

Am 07.07.2007 wollen mehrere tausend Neonazis durch Frankfurt marschieren. Das werden wir verhindern. Gemeinsam.

Aktuellste Informationen bekommt ihr am 7.7 unter http://mobil.antifa-frankfurt.com.

Laut Hessenschau erwartet der Verfassungsschutz bis zu „1.500 ultra-gewalttätige Rechtsaktivisten“,
bereitet Euch auf effektive Proteste vor – denn diese Provokation werden wir uns nicht gefallen lassen.
Du bist antifa – weil Du Die Stadt nicht den Nazis überläßt.

Hausdurchsuchungen gegen antifaschistische Zusammenhänge in Heidelberg

Hausdurchsuchungen gegen antifaschistische Zusammenhänge in Heidelberg

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft durchsuchten in den Morgenstunden des 04.07.2007 Beamte des Heidelberger Dezernats Staatsschutz Geschäftsräume sowie die Privatwohnung eines in antifaschistischen
Zusammenhängen aktiven Menschen.

Der absurde Anlass: Vor mehr als einem Jahr (!) wurde an der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg eine Outing-Aktion durchgeführt, in der die KommilitonInnen und DozentInnen einer dort auf Lehramt studierenden Rechtsextremistin auf deren Aktivitäten in der rechten Szene aufmerksam gemacht wurden.
(Zu den Hintergründen siehe auch die folgenden Artikel bei indymedia:
http://de.indymedia.org/2006/06/150143.shtml
http://de.indymedia.org/2006/02/139459.shtml)

Die Hausdurchsuchungenn blieben ohne jedes Ergebnis; dennoch wurde der Betroffene unmittelbar im Anschluss einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen.

Mit dieser Repressionsmaßnahme, die staatsanwaltschaftlich mit dem Vorwurf der „üblen Nachrede“ begründet wurde, wird nicht nur dringend notwendige Aufklärungsarbeit über neofaschistische Strukturen in der Rhein-Neckar-Region zur Straftat erklärt.

Sie reihen sich darüber hinaus ein in die in den letzten Monaten
forcierte staatliche Strategie, eine nicht näher definierte „autonome Szene“ unter fragwürdigsten Vorwänden zu kriminalisieren und damit die gesamte Linke auszuforschen und einzuschüchtern.

Die Rote Hilfe Heidelberg protestiert gegen die Hausdurchsuchungen und fordert die unverzügliche Einstellung des Verfahrens.

Rote Hilfe e.V., Ortsgruppe Heidelberg--

Jugendarbeit in Bensheim liegt im Argen

Mit der Jugendarbeit in Bensheim steht es nicht zum Besten. Dass die Stadt kürzlich Proberäume für Bands angemietet hat, begrüßt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Ortsverband Bensheim. Diese Einzelmaßnahme kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein schlüssiges Gesamtkonzept fehlt.
Auf der jüngsten Sitzung des Vorstandes des DGB-Ortsverbands Bensheim berichteten zwei junge Mitglieder des Antifa unter anderem auch über ihre Erfahrungen: Das Jugendzentrum am Bensheimer Bahnhof ist ungünstig gelegen und wird bestenfalls von jüngeren Jugendlichen angenommen; für ältere hat es kaum etwas zu bieten.
Die Initiative für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum hatte seinerzeit zwei andere Objekte anvisiert: das Güterbahnhofsgelände und ein Objekt am Berliner Ring. Junge Menschen wollen selbst demokratisch mitgestalten und brauchen dazu Freiräume.
Dies sind aus Sicht der Gewerkschafter absolut berechtigte Anliegen. Jugendzentren wie das im Lautertal oder das JUZ in Mannheim haben bewiesen, wie gut so etwas funktionieren kann: Dort steht eine Sozialpädagogin in Verwaltungsangelegenheiten und bei der Organisation etc. zur Seite. Jugendliche nutzen jede Menge Angebote, von Filmvorführungen über Kurse bis hin zur Klavierstunde und natürlich zum regelmäßigen Abtanzen.

Die beiden jungen Gäste wiesen auch darauf hin, dass neofaschistische Funktionäre, die für hauptamtliche Jugendarbeit von ihrer Partei bezahlt werden, durchaus Zulauf finden: „Es ist eben für viele Jugendliche einfach zu wenig los in der Region.“ Dies gilt insbesondere dann, wenn sie wenig Geld haben oder gar erwerbslos sind.
Der DGB hat sich deshalb vorgenommen, mit der Stadt Gespräche zu führen über die Situation junger Menschen in Bensheim. Hier will der Vorstand auch die Ausbildungssituation in den kommunalen Einrichtungen ansprechen.




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