Die Antifaschistische Gruppe Bensheim hat eine neue Seite!

Archiv für Januar 2008

Demonstration am 27.1. in Speyer


Quelle: ALVP

Auszug aus der PE der Antifa Speyer

Zum 63. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz fand heute in Speyer eine Demonstartion zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt.

Dem Aufruf der antifa Speyer folgten etwa 120 Menschen.
Neben autonomen AntifaschistInnen beteiligten sich auch Vertreter des DGB- Ortskartells Speyer, Attack Speyer, Weltladen Speyer und Einzelpersonen aus dem Speyerer „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ an der Demonstration.

Um 15 Uhr traf mensch sich vorm Hauptpahnhof in Speyer.
Wie schon in den Auflagen verfügt, so wies auch im persönlichen Vorgespräch mit dem Anmelder der Einsatzleiter der Polizei darauf hin, dass bis zum Postplatz der Bürgersteig zu benutzen sei.

Die Demo landete schließlich aber doch noch mitten auf der Bahnhofstraße, was die zwei Begleitfahrzeuge der Polizei dann auch nicht recht zu verhindern wussten.

25.1. Blamage für NPD

Die hessische NPD konnte am 25.1. auch an der Bergstraße keine ihrer Kundgebungen durchführen.

Die Städte in denen sich die NPD angemeldet hatte, hatten sich schon 2 Wochen vor dem 25. dazu entschlossen ihre Petitionen gegen Rechtsextreme Aktionen auf Plakate zu drucken und an den Kundgebungsorten und in der Umgebung aufzuhängen. Dies Geschah auch in den Tagen vor der Kundgebung und zeigt, dass es den Städten wohl nicht ganz egal ist, dass die NPD sich in der Stadt breitmachen will.

Schon am frühen Morgen wurde dann klar dass die NPD wohl heute nicht viel Fußfassen wird. Lampertheim, Biblis und Viernheim waren Abgesagt und ob sie in Heppenheim oder Bensheim auftauchen würde war eher unklar.
Die „Initiative gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Kreis Bergstraße“ fing in Heppenheim an einen Stand in sichtweite des Standortes der NPD aufzubauen und die Plakate aufzuhängen. Um 13 Uhr wurde sich dann am Bahnhof zur kurzen Demonstration in die Innenstadt getroffen. Nach der Demonstration gab es dann noch Redebeiträge der Gruppen innerhalb der Initiative.

In Bensheim war dann klar das die NPD nicht kommt trotzdem fanden sich ca. 50 SchülerInnen an dem Beaunerplatz. Verschreckt von einem martialischen Aufgebot was die Hessische Polizei hier Plötzlich auffuhr zogen sich die SchülerInnen an den Bahnhof zurück.

Zu sagen Bleibt:
Die NPD hat mal wieder gezeigt dass sie zu nichts fähig ist und nicht mal eine kleine Wahlkampfveranstaltung durchführen kann.

Wir bedanken uns bei den SchülerInnen für die Unterstützung!

(Quelle: Antifa-Bensheim)

Uhrzeiten für den 25.01.

Die Uhrzeiten für die Kundgebungen in den einzelnen Städten sind jetzt raus!

Lampertheim von 10.30 bis 12.30 Uhr ( Angemeldet für den platz vor der Schillerschule)

Viernheim von 12.00 bis 14.00 Uhr

Heppenheim von 13.30 bis 16.00 Uhr (Sparkasse Fußgängerzone)

Bensheim von 15.30 bis 18.30 Uhr (Ebenfalls Sparkasse gegenüber Bahnhof)

Die NPD ruft dazuauf ihre Kungebungen zu besuchen!

Hier nun die 100 Kundgebungen:

5.1

Fulda
Hünfeld
Bad Hersfeld
Rotenburg
Sontra

6.1

Usingen
Wehrheim
Neu Anspach
Oberursel
Bad Homburg

7.1

Eschwege
Baunatal
Kassel
Wolfhagen
Hofgeismar
Bad Karlshafen

8.1

Bad Wildungen
Frankenberg
Korbach
Willingen
Bad Arolsen

9.1

Ziegenberg
Treysa
Frielendorf
Homberg
Melsungen
Spangenberg

10.1

Weilmünster
Weilburg
Hadamar
Limburg
Bad Camberg

11.1

Haiger
Dillenburg
Herborn
Ehringshausen
Asslar
Wetzlar

12.1

Butzbach
Karben
Vilbel
Friedberg
Büdingen
Ortenberg

13.1

Wetzlar ( Gegen-Kundgebung vor der CDU Veranstaltung )

14.1

Bruchköbel
Rodenbach
Neuengronau
Altengronau
Gelnhausen

15.1

Nidda
Schotten
Lauterbach
Schlitz
Alsfeld

16.1

Marburg
Cölbe
Dautphetal
Gladenbach
Weimar

17.1

Hochheim
Flörsheim
Hattersheim
Hofheim 1
Hofheim 2
Bad Soden

18.1

Frankfurt 1
Frankfurt 2
Frankfurt 3
Frankfurt 4
Frankfurt 5

19.1

Frankfurt ( Große Kundgebung auf dem Römerberg mit Holger Apfel MdL Sachsen )

20.1

Höchst
Bad König
Michelstadt
Erbach
Reichelsheim
Brensbach

21.1

Neu Isenburg
Heusenstamm
Obertshausen
Offenbach 1
Offenbach 2

22.1

Rüsselsheim
Gross Gerau
Gross Gerau 2
Mörfelden Walldorf
Mörfelden Walldorf 2

23.1

Weiterstadt
Griesheim
Seeheim Jugenheim
Alsbach
Bickenbach

24.1

Gießen
Lich
Hungen
Laubach
Grünberg

25.1

Biblis
Lampertheim
Viernheim
Heppenheim
Bensheim

26.1

Taunusstein
Bad Schwalbach
Wiesbaden
Wiesbaden 2
Wiesbaden 3

27.1

Wahltag

NPD Kündigt 100 Kundgebungen in Hessen an

Die Hessischen Landtagswahlen rücken näher und auch der Braune-Wanderzirkus will diesmal mitmischen.

Mit lächerlichen, rassistischen und antisemitischen Wahlwerbespots die mehr Fragen als Antworten auftun und einem Rassistischem Wahlprogramm ist die Hessische NPD schon seit längerem auf Stimmenfang. Doch nun hat der Vorsitzende der Hessischen NPD Marcel Wöll angekündigt mehr als 100 Kundgebungen durchführen zu wollen.

Unter anderem in Biblis, Heppenheim, Bensheim, Seeheim Jugenheim, Lampertheim, Viernheim, Alsbach und vielen Anderen Städten wollen Wöll und seine Kameraden die volksverhetzende, rassistische und antisemitische Propaganda auf die Straße bringen.

Abzuwarten bleibt nun ob Wöll nicht den Hals zu voll genommen hat.
Ansosnten rufen wir dazu auf nicht wegzusehen der NPD klar zuzeigen das sie nicht erwünscht ist.

Kein Fußbreit den Fschisten weder im Hessischen Landtag noch auf den Straßen!

Reaktionen auf Suizid im Abschiebeknast

Auf den Tod des Abschiebehäftlings am Neujahrsmorgen gibt es in Berlin zahlreiche Reaktionen. Der Suizid des 28-jährigen Tunesiers im Abschiebegewahrsam Köpenick zieht u.a. massive Proteste nach sich. So mobilisieren linke Gruppen für Sonnabendnachmittag zu einer Demonstration. Der Berliner Flüchtlingsrat und die Grünen im Abgeordnetenhaus forderten umfassende Aufklärung über den Suizid.

Ein Überblick der Reaktionen: Hier

Kein Mensch ist illegal! Bleiberecht Überall!

Weinheim: Nazis überfallen Jugendliche

Weinheim: Nazis überfallen Jugendliche
Am Sonntag, den 30.12.2007 kam es zu einem gezielten Überfall von etwa 15 Nazis auf eine Gruppe Jugendlicher in Weinheim. Der Vorfall ereignete sich am frühen Abend vor dem Freizeitbad „Miramar“. Dabei trugen die Betroffenen Verletzungen davon.
Gegen 18 Uhr verließen einige Jugendliche das Freizeitbad und trafen davor einen Besucher an, der Kleidung der Marke „Thor Steinar“ trug. Sie sprachen ihn an, ob er wisse, dass dies eine Marke der Neonaziszene sei. Er antwortete mit „Ja“ und behauptete er sei stolz, diese Marke zu tragen. Daraufhin verließ er den Ort und kurze Zeit später kam eine Gruppe von 15 schwarz gekleideten, vermummten und teilweise bewaffneten Nazis. Ein Nazi behauptete, sein Bruder sei von den Jugendlichen provoziert worden. Daraufhin schlugen alle Nazis mit den Worten „Scheiss Kommunisten“ unvermittelt auf die Jugendlichen ein, die Prellungen, Schürf- und Platzwunden davontrugen. Glücklicherweise musste niemand stationär behandelt werden.

Quelle Ak Antifa Mannheim

Erneut Nazikonzert an der Bergstraße

Rechtsrockkonzert in Viernheim

Am 30.12.fand in Viernheim in der Halle am Lampertheimer Weg ein Rechtsrockkonzert statt, dort spielten zwei bekannte Rechtsrockbands. Zu dem Konzert von „Jungsturm“ und „SKD“ fanden sich ca. 200 Neonazis aus dem gesamten Süddeutschenraum ein.
Gegen 21:00 richtete die Polizei Straßensperren ein um weiteren Zulauf zu verhindern. Gegen 00:30 schaffte es die Polizei nach Personalienaufnahmen die Veranstaltung zu beenden. Der Mündliche Mietvertrag mit dem Hallenbetreiber wurde gekündigt worauf die Gesellschaft die Halle verlassen musste die Polizei führt umfangreiche Personenkontrollen durch.
Dies ist nicht das erste Rechtsrockkonzert im Raum Bergstraße, vielmehr knöpft es an erfolgreiche Veranstaltungen an der Bergstraße an (2005 Konzert in Mittlechtern bei Heppenheim, ebenfalls 2005 in der Oase in Heppenheim). Immer wurde den Verantwortlichen eine Feier vorgelogen.
Wir können nur zum wiederholten male an die Besitzer ähnlicher Lokalitäten und Hallen Appellieren wachsam und vorsichtig zu sein was die Vermietung angeht.

Auch Festzuhalten bleibt dass die Hessischen Polizeibeamten deutlich später als ihre Kollegen aus BaWü reagierten , vielleicht sollte sich Koch nicht so sehr um die Jugendkriminalität mit migrantischem Hintergrund kümmern, darüber keine Rassistischen Reden schwingen, sondern viel mehr um die extreme Rechte die sich auch in Hessen immer weiter ausbreitet.

Kein Fußbreit den Faschisten!




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