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Archiv für April 2008

We will rock you! Join the struggle!

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Am 1. Mai hat eine „Bürgerinitiative für soziale Gerechtigkeit“ einen Aufmarsch in Kaiserslautern und Neustadt/Weinstraße angemeldet. Hinter diesem vermeintlich biederen Bürgerverein verbirgt sich aber das neonazistische Aktionsbüro Rhein Neckar, welches immer wieder durch rechtsextreme Veranstaltungen, Konzerte und Übergriffe ihrer Mitglieder für Aufsehen sorgt.
Die Demonstration wird so auch maßgeblich von bekannten Rechtsextremen aus den Reihen der NPD Rheinland – Pfalz, den freien Kameradschaften und dem zuvor schon erwähnten Aktionsbüro getragen. Schaut man sich den Aufruf der Nazis zum 1.Mai genauer an, erkennt man schnell, was wirklich dahinter steckt.

1.Mai – Kontinuität im nationalsozialistischen Kontext

So wird im Mobilisierungsvideo explizit darauf hingewiesen, das der 1.Mai seinen Symbolismus als Kampftag zuerst 1933 – mit der „Machtergreifung“ der Nazis – erlangt hätte. Auf der einen Seite wird somit die ursprüngliche, links-revolutionäre Bedeutung des 1.Mai geleugnet, auf der anderen Seite sich in eine Kontinuität mit dem 3. Reich gestellt.
So ist das Ziel auch nicht die Aufhebung des Klassenantagonismus durch die Bekämpfung der kapitalistischen Verwertung von Arbeit an sich – sondern das Ziel ist einmal mehr die Erschaffung eines „Volksstaates“ rassistischer und antisemitischer Prägung, in welcher die Klassenfrage zugunsten der „Rassenfrage“ gar nicht erst gestellt wird.
Somit entpupt sich der vermeintliche „Antikapitalismus“ von Rechts als genau das, was er ist – nur Schein! Das Feindbild wird im Juden gesehen, welcher mit den „negativen“ Seiten des Kapitalismus in Verbindung gebracht wird. Den Kapitalismus fundamental in Frage zu stellen – also die Ausbeutung der Arbeitskraft an sich zu kritisieren – kommt solchen „national-kapitalistischen“ Ideologen natürlich nicht in den Sinn (und kann es auch gar nicht kommen, da ansonsten diese Ideologie als antisemitisches Konstrukt entlarvt wird). Aber genau aus diesem Konglomerat bestand auch der Kitt, welcher die „Volksgemeinschaft“ im 3.Reich zusammen hielt.

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Spontane Nazidemos ins Ludwigshafen und Mannheim

Naziaufmärsche in Ludwigshafen und Mannheim

Pressemittelung vom 07.04.2008 (AK Antifa Mannheim)

Am Sonntag den 06.04.2008 versammelten sich zwischen 16 Und 19 Uhr zunächst in Ludwigshafen am Ost-Ausgang des Hauptbahnhofs und im Anschluss in Mannheim am Paradeplatz ca. 100 Nazis um stationäre Kundgebungen durchzuführen. Die Nazis waren aus der gesamten Rhein-Neckar-Region, Südhessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland angereist. Anlass sollte ein Gedenken an eine Auseinandersetzung bei Aachen sein, bei der zwei Tage zuvor, am 04.04. ein Neonazi getötet wurde. Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) stellte den Nazis zur logistischen Unterstützung Sonderbahnen bereit.

Organisiert wurden die Aufmärsche durch das regionale Neonazi-Netzwerk „Aktionsbüro Rhein-Neckar“, einem Zusammenschluss von Kameradschaften und NPD-Funktionären in der Region. Der langjährige Nazikader Rene Rodriguez-Teufer aus Viernheim meldete die Aufmärsche an. Der Ludwigshafener Kameradschaftsführer Matthias Herrmann war maßgeblich für die Organisation der Kundgebungen zuständig und hielt einen Redebeitrag. Der Anlass der Aufmärsche wurde von den Nazis genutzt, um ihre völkische Hetze zu verbreiten. In den Kundgebungen wurde in rassistischer Manier gegen MigrantInnen gehetzt.

Die Polizei, die schon Stunden vor Beginn der ersten Kundgebung in Ludwigshafen mit einem Großaufgebot präsent war, scheute weder Kosten noch Mühen, um den Nazis einen reibungslosen Ablauf ihrer Veranstaltungen zu ermöglichen. In Absprache mit der VRN organisierte sie den Transport der Nazis mit Sonderbahnen.

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Indymedia Artikel




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