Die Antifaschistische Gruppe Bensheim hat eine neue Seite!

Archiv der Kategorie 'neues'

Demo: Soziale Revolution am 26.09. in Mannheim

Unsere Wahl: Soziale Revolution

Am 26.09. – einen Tag vor den Bundestagswahlen – rufen wir zu einer antikapitalistischen Demonstration auf. Anstatt uns darauf zu beschränken am 27. die Stimme abzugeben, wollen wir den anhaltenden Angriffen auf unsere Lebensbedingungen Widerstand entgegensetzen und der Forderung nach einer revolutionären Umgestaltung der Gesellschaft Nachdruck verleihen. Hartz IV, Studiengebühren, Reallohnverluste, 1€-Jobs, Rente ab 67 und unsichere Arbeitsverhältnisse sind markante Beispiele dafür, wie unsere Lebensbedingungen seit Jahren immer mehr eingeschränkt werden. Parallel dazu rüstet der Staat im Inneren durch die Ausweitung polizeilicher Befugnisse, Verschärfungen des Versammlungsgesetzes, Fingerabdrücke in Ausweisen, Überwachung von Telefon und Internet und vieles andere weiter auf.
In der aktuellen Krise des Kapitalismus wird der Zweck dieses Ausbaus von Polizei- und Überwachungsstaat offensichtlich. Er dient dazu, Widerstand gegen unzumutbare Lebensbedingungen bereits im Keim zu ersticken und so den reibungslosen Ablauf der kapitalistischen Verwertung zu garantieren. Die Furcht von Staat und Kapital vor sozialen Unruhen wie in Griechenland ist angesichts der seit den 1970er Jahren stattfindenden Umverteilung von unten nach oben verständlich.weiterlesen

Leiharbeit abschaffen! Demo am 18.09 in Darmstadt

Die Freie Ar­bei­te­rIn­nen Union Darm­stadt, UFF­BAS­SE Darm­stadt und die li­ber­tär-​so­zia­lis­ti­sche Grup­pe Bens­heim rufen ge­mein­sam zu einer Kund­ge­bung gegen Lei­h­ar­beit in Darm­stadt auf. Am 18.​09.​09 um 17:00 vor dem Schloss in Darm­stadt.

Die bun­des­wei­te Kam­pa­gnen­sei­te der FAU

Der „AG Wohlfahrt“ in die Fresse boxen!

Aufruf der antifa [ko] zum antikapitalistischen Block auf der Demo gegen Abschiebung am 19.09.2009 in Offenbach

Who the fuck is “AG Wohlfahrt”?

Die „AG Wohlfahrt“ ist eine Ermittlungsgruppe, in der Mitarbeiter_innen der Kreisverwaltung Offenbach zusammen mit der Polizei hauptsächlich gegen im Kreis Offenbach lebende Migranten_innen und Asylbewerber_innen vorgehen. Sie selbst sieht sich erfolgreich im Kampf gegen „Sozialleistungsbetrug“. Mehrere hundert Personen sind von der „AG Wohlfahrt“ bereits abgeschoben worden, weitere haben den psychischen Druck und die ständige Angst nicht ausgehalten und sind „freiwillig“ ausgereist.
Diese Ermittlunsgruppe stellt somit einen kleinen Teil des deutsch-europäischen Migrationsregimes dar, welches auf der einen Seite Tag für Tag Menschen einsperrt und in andere Länder „verfrachtet“, auf der anderen Seite die Außengrenzen der Festung Europa dicht macht und somit für den Tod von unzähligen Menschen verantwortlich ist.
Initiiert wurde die „AG Wohlfahrt“ maßgeblich vom Landrat des Kreises Offenbach, Peter Walter (CDU). Dieser hat scheinbar kein Problem damit, sich von der BILD-Zeitung als „Landrat Hammerhart“ betiteln zu lassen und wird für sein rassistisches Engagement unter Anderem von führenden rechtsextremistischen Aktivisten aus Frankfurt am Main gelobt.weiterlesen

banner_demo

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Aufruf der Antifaschistischen
Initiative Heidelberg (AIHD)

zur Demonstration am
19.09.2009 in Sinsheim

Die Situation in Sinsheim
und Umgebung

Seit mehreren Monaten häufen
sich die Aktivitäten von Nazis im Kraichgau. Neben unzähligen
Aufklebern von NPD und so genannten Autonomen Nationalisten nehmen auch
Sprühereien sowie die Verteilung von Flyern und Flugblättern
rechter Gruppierungen zu.

Vor allem im Umfeld von
Spielen des Fußballclubs TSG 1899 Hoffenheim werden vermehrt Nazi-Aufkleber
festgestellt, und die Bedrohungen durch Nazis und rechts orientierte Hooligans
haben ein bisher nicht da gewesenes Ausmaß erreicht…weiterlesen

Naziaufmarsch am 01.08. in Friedberg/Nidda verhindern

a

Die NPD ruft zu einer bundesweiten Demo gegen Muslime auf, die am 1. August 2009 als “Doppeldemo” in Friedberg und Nidda stattfinden soll. Das Motto: “Deutsche wehrt Euch – Gegen Islamisierung und Überfremdung” enthält einen gewollten Anklang an das nazifaschistische “Deutsche wehrt Euch – kauft nicht bei Juden!” der antisemitischen Boykottaktionen vom 1. April 1933 (siehe Foto). Für die Demo werden Udo Voigt (NPD-Parteivorsitzender), Jörg Krebs (NPD-Landesvorsitzender in Hessen und Stadtverordneter in Frankfurt am Main) Mario Matthes (Stellvertretender NPD-Landesvorsitzender in Hessen), Stefan Jagsch (Landesvorsitzender der JN in Hessen, Mitglied des Wetterauer Kreistages), Daniel Knebel (Mitglied des hessischen NPD-Landesvorstandes) als Redner genannt.

Treffpunkt und Start der Nazis: Bahnhof Friedberg, 10:30. Antifaschistische Gegenaktionen sollten das Ziel haben, diese rassistischen Nazi-Demonstrationen zu verhindern. Besonders in Hessen dürfte jede Hoffnung auf ein angesichts des Mottos der Nazis an sich durchaus gerechtfertigtes Demoverbot völlig vergeblich sein.

Die Antifa Bensheim wird sich an Aktionen mit diesem Ziel beteiligen und ruft alle AntifaschistInnen der Region zum gemeinsamen Handeln in diesem Sinne auf.

Smash Capitalism – Den NATO-Gipfel sabotieren!

Gegen Polizeistaat, Krieg und Standortlogik

Aufruf des AK Antifa Mannheim gegen den NATO-Gipfel 2009

Am 3. und 4. April findet in Strasbourg und Baden-Baden ein Gipfeltreffen der NATO-Staaten statt. Anlass ist das 60-jährige Bestehen der NATO. Gehen soll es dabei um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit des Militärbündnisses. Mit breitem Widerstand und vielfältigen Aktionen von Friedensbewegung, über Gewerkschaften bis hin zur außerparlamentarischen radikalen Linken ist zu rechnen – ebenso mit heftiger staatlicher Repression. Für uns ist der NATO-Gipfel eine Gelegenheit, die Kritik am Unsinn kapitalistischer Vergesellschaftung, dem Ausbau des Polizeistaats und den Folgen kapitalistischer Verwertungslogik aufzuzeigen und praktisch werden zu lassen. Wir rufen daher dazu auf, den Ablauf des NATO-Gipfels zu sabotieren, die Einsatzkonzepte der Polizei zum Scheitern zu bringen und eine radikale Kritik des Bestehenden innerhalb der Proteste sichtbar zu machen.

AK Antifa Mannheim

Kompletter Aufruf / Updates und Termine
Linksunten.Indymedia

Rock gegen Rechts

Klick mich für Rückseite !

28.03.09 Frankfurt/M.

Die Wirtschaftskrise,
an deren Beginn wir stehen, ist die schwerste Krise seit dem Crash der Weltwirtschaft in den 1930er Jahren.
Damals war der Finanzkrach von 1929 erst das Vorbeben der großen Krise, mit ihren Millionen von Arbeitslosen und massenhafter Verelendung und dem „Konjunkturprogramm“ Aufrüstung und Krieg. Kommen wie damals die dicken Brocken in den nächsten ein bis zwei Jahren also erst noch auf uns zu?

Kompletter Aufruf1

  1. 19.02.09 krise.blogsport.de [zurück]

Neonazis greifen Jugendliche an

Am Montagabend, dem 26.1.09 gegen 20:40 Uhr wurden in Heppenheim Jugendliche von lokalen Neonazis angegriffen. Die Jugendlichen verteilten gerade in der Mozartstraße Flugblätter, die zur Teilnahme an einer Demonstration in Heppenheim gegen rechte Gewalt am kommenden Samstag aufrufen. Plötzlich kamen zwei Personen aus einer Kneipe, die sofort zum Handy griffen; es schien, als wollten sie Verstärkung rufen. Daraufhin beschlossen die Jugendlichen, die Mozartstraße zu verlassen, um einer gewalttätigen Konfrontation aus dem Weg zu gehen. In der Schillerstraße Ecke Herderstraße wurden ihnen von einem schwarzen 3-BMW mit Heppenheimer Saisonzulassung der Weg abgeschnitten. Zwei Männer stürmten aus dem Auto direkt auf die Gruppe zu und griffen eine Frau aus der Gruppe an. Die Jugendlichen wehrten sich mit Pfefferspray und konnten so die Flucht ergreifen. Circa 10 Minuten später waren 10-15 Neonazis in der Bahnhofsgegend unterwegs.

Dieser Angriff zeigt einmal mehr, wie viel Gewalt von den in Heppenheim wohnenden Neonazikadern ausgeht und wie schnell eine größere Zahl von gewaltbereiten Nazis mobilisiert werden kann.
Zumal Vorfälle wie dieser mitnichten ein Einzelfall sind: Der Angriff auf einen US-Army-Shop in Mannheim am 17.1., der Angriff auf eine Informationsveranstaltung über regionale Neonazistrukturen, ebenfalls in Ludwigshafen – in Heppenheim wohnende Neonazikader an vorderster Front immer mit dabei.
Aber auch in Heppenheim und Bensheim griffen diese Personen im vergangenen Jahr immer wieder Jugendliche an und es ist nur ein glücklicher Zufall, dass dabei noch niemand ernsthaft verletzt wurde. Die Tatsache, dass bei diesen Angriffen die Neonazis oft vermummt und z.T. bewaffnet waren, zeigt deutlich, dass es sich dabei keineswegs um ein zufällige Tätlichkeiten unter jungen Männern handelt, sondern um gezielte Übergriffe. Das ist auch nicht verwunderlich, sind doch die Täter seit Jahren in der extrem rechten Szene aktiv, gehörten früher zur „Kameradschaft Bergstrasse“, sind heute in der NPD und schon lange mit federführend im so genannten „Aktionsbüro Rhein-Neckar“. Einer dieser Kader, der 26-jährige Stefan Jährling, wohnt in der Schillerstraße, ganz in der Nähe der Stelle, an der diese Woche der Angriff erfolgte. Jährling kandidierte bei der Landtagswahl am 18.1. in Heppenheim als zweiter Wahlkreiskandidat für die rechtsextreme NPD.

Dass 3 Heppenheimer Neonazis, darunter zwei der Kader, letztes Jahr beim Kleben von neonazistischem Propagandamaterial erwischt wurden, einer der Kader auch bei den Überfällen in Mannheim und Ludwigshafen verhaftet wurde, scheint diese wenig beeindrucken oder gar ihre Gewaltbereitschaft einzuschränken.
Nicht zuletzt zeigen all diese Vorfälle, wie sehr die Resolution des Kreistags gegen Extremismus in jeglicher Form an der Realität vorbeigeht – nicht einmal zu Lippenbekenntnissen gegen die hier im Kreis in schöner Regelmäßigkeit auftretenden Übergriffe von Neonazis reicht es. Da wundert es nicht, dass diese sich in Heppenheim ansiedeln und offenbar heimisch fühlen.

Tim Weber, der Pressesprecher der Antifa Bensheim dazu: „Wir fordern daher entschieden, das Problem endlich ernst zu nehmen, anzuerkennen, dass sich im letzten Jahr eine – nicht nur aus diesen Kadern bestehende – Neonaziszene in Heppenheim festgesetzt und etabliert hat. Wir fordern, nicht länger wegzusehen und der rechten Gewalt ein Ende zu setzen.“

Wie sehr den lokalen Neonazis eine Aufklärung über ihre Strukturen ein Dorn im Auge ist, kann man auch daran erkennen, dass sich bei der Internetcommunity „Wer kennt wen“, die auch von regionalen Nazis gerne genutzt wird, eine Gruppe mit dem Namen „Gegen Gesox am 31.1. in HP“ gegründet hat.

Die Demonstration unter dem Motto „Das Ende der rechten Gewalt – Nazistrukturen offen legen“ beginnt am Samstag, den 31.1. um 13 Uhr in Heppenheim am Bahnhof.

… das Ende der rechten Gewalt – Nazistrukturen offenlegen!

Flyer Front

2008 – in Hessen eskaliert die rechte Gewalt, so, dass sie keine_r mehr leugnen kann: Kevin Schippkoweit, Autonomer Nationalist und Medienmacher für Marcel Wöll, prügelt eine 13-Jährige mit einem Klappspaten krankenhausreif. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Nicht nur in Nord-, sondern auch in Südhessen, speziell an der Bergstraße, häufen sich gewalttätige Übergriffe auf alternative Jugendliche: In Heppenheim und Bensheim wird Menschen mehrfach vermummt aufgelauert, sie werden angegriffen und mit Leuchtspurmunition beschossen.
Die rechte Gewalt hat aber auch subtilere Formen, manifestiert sich in Flugblättern und Aufklebern. Flugblätter und Aufkleber stellen insofern Gewalt dar, als dass sie z.B. anhand rassistischer Kriterien bestimmten Gruppen ihre Rechte aberkennen oder sie auf bestimmte negative Stereotype reduzieren. Gewalt auch deswegen, weil Städte und Dörfer, in denen an jedem Laternenpfahl solche Aufkleber kleben, eine neonazistische Hegemonie suggerieren und nicht-rechten Menschen ein Gefühl der Bedrohung vermitteln.
Hinzu kommen Aufmärsche und Neonazikonzerte, die de facto temporäre No-Go-Areas für Andersdenkende darstellen. Zwar gab es 2006 den letzten rechten Aufmarsch an der Bergstraße, aber Neonazis versuchen immer wieder, hier Konzerte zu veranstalten, wie zuletzt Anfang Juni 2008, als in einem Vereinsheim in Heppenheim die Bands „Gegenschlag“ und „Blutschuld“ spielen sollten.
Das Ganze kommt natürlich nicht von ungefähr: In den letzten Jahren hatte es zunächst eine extrem hohe Dichte an neonazistischen Gruppen an der Bergstraße gegeben, nach einer Phase der Auflösungen 2006 folgte eine Phase Latenz. Viele der alten Neonazikader bezeichnen sich inzwischen als unpolitisch und sind in u.a. in der Hardcoreszene aktiv, haben aber z.T. immer noch soziale Kontakte zu den alten „Kamerad_innen“. Andere hingegen sind unvermindert aktiv, haben ihre Stellung innerhalb der Szene gefestigt und sind in organisatorisch wichtige Positionen aufgestiegen. Zwei dieser alten Kader wohnen mittlerweile in Heppenheim und haben es geschafft, junge Leute um sich zu scharen und ohne Probleme in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Und wieder sprießen neue Organisationen wie Pilze aus dem Boden: die „Kameradschaft Darmstadt“ oder die „Germanische Volksarmee“, um nur zwei zu nennen. Neue Neonazi-Gruppierungen, deren Existenz sichtbar macht, dass es hier immer noch und immer wieder aufs Neue organisierte Neonazistrukturen gibt – Neonazisstrukturen, von denen Gewalt ausgeht, auf vielen Ebenen.
Diese Strukturen gilt es offenzulegen, deutlich zu machen, dass es sich dabei nicht um eine Handvoll desorientierter Jugendlicher handelt, die man (nach Ansicht mancher Städte) besser ignoriert – sondern um organisierte Neonazis, von denen niemand genau wissen kann, wer_welche als Nächste_r zum Klappspaten greift.
Lasst uns das nicht einfach hinnehmen!

Gegen Neonazis, ihre Strukturen und die Gewalt, die von ihnen ausgeht.
Kommt am 31.1.09 zur Demo!

Flyer Rückseite:

Flyer Back




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: