Die Antifaschistische Gruppe Bensheim hat eine neue Seite!

Archiv der Kategorie 'termine'

NPD Kundgebung Bad Dürkheim

Es ist bekannt, dass dieses Wochenende der Mobilisierungstag der Linken für die politischen Gefangenen ist. Daher werden viele Kräfte gebunden sein.
Dies könnte auch der Grund sein, warum die NPD – erneut unter der Führung von Christian Hehl – eine Kundgebung gegen „Den Bombenterror im zweiten Weltkrieg“ für den Sonntag (18.3.2007) angemeldet hat.
Diesmal findet das Ganze in Bad Dürkheim von 15 – 18 Uhr statt. Der genaue Ort ist leider noch nicht bekannt, sollte aber bis Sonntag bekannt werden.
Die Grünen haben eine Demo/Kundgebung für 15 Uhr am Stadtplatz angemeldet. Dies könnte für mensch ein erster Anlaufpunkt sein.
Diese Aktion wird im Kontext der NPD Wochen „Gegen das Vergessen“ organisiert. Dass hier bewusst ein Begriff verwendet wird, welcher mit der Shoa und der Vernichtung des europäischen Judentums in Verbindung steht, zeigt eindeutig die geschichtsrevisionistische Stoßrichtung der Veranstaltung(en).
Auch zeigt sich hier erneut, wie die NPD und mit Ihr auch der sog. „Nationale Widerstand“ des Aktionsbündnis Rhein Neckar (ABRN) weiter Ihre Strukturen festigen möchte. Neben zwei Nazizentren um Bad Dürkheim herum existieren jetzt auch schon in der Region zwei Naziläden (Ein Laden in Grünstadt, welcher letzten Sonntag eröffnet wurde sowie ein Pit Bull Store mit Naziklientel bei Neustadt/Weinstraße).
Diese massive Ausbreitung der Nazis in den „ländlichen“ Gebieten der Pfalz muss möglichst rasch unterbunden werden!
Um konkret diese Kundgebung am Sonntag zu verhindern muss mensch versuchen, so viele Leute wie möglich aus unserem Spektrum dort hin zu mobilisieren – um im besten Fall die Veranstaltung massiv zu stören (Transparente und Fahnen sind daher natürlich gern gesehen!).

Es ist damit zu rechnen, dass im Gegensatz zur Veranstaltung in Grünstadt am 15.03.2007 – mit ca. 20 anwesenden Nazis (Laut Polizeibericht waren es sogar nur 15 Nazis) – eventuell mehr Personen durch die NPD dorthin mobilisiert werden, da es sich um einen Sonntag handelt.

Ab Neustadt/Weinstraße fährt ein Zug direkt durch nach Bad Dürkheim.
Neustadt ist sowohl von Mannheim/Heidelberg, Kaiserslautern wie auch Karlsruhe ohne größere Probleme zu erreichen!
Eine geschlossene Anfahrt wäre aufgrund der vermutlich höheren Anzahl von anreisenden Nazis zu empfehlen.

Deutsche Täter sind keine Opfer – Nazis offensiv entgegen treten – Jederzeit!

Freie Antifaschisten Neustadt/Weinstraße

Infoveranstaltung zur Situation russischer Punx + Antifas

Infoveranstaltung zur Situation russischer Punx + Antifas

Dienstag, 13. März – Einlass 20.00 h
Oetinger Villa – Darmstadt

Im Kontext der Morde an Timur und Sascha (zwei russ. Antifaschisten) hat sich im Frühjahr 06 eine Soligruppe in Berlin zur Unterstützung der russischen Antifas gegründet. Eines der Ziele ist es, durch Öffentlichkeitsarbeit die Aufmerksamkeit für die Situation russischer Antifaschisten und stark gefährdeter anders-denkender und anders-aussehender Menschen in Russland zu schaffen. Des weitern geht es natürlich auch um finanzielle Unterstützung, etwa für die Familien der Betroffenen oder Gerichts- und Anwaltkosten. Außerdem ist geplant in Zusammenarbeit mit Alexej und der Moskauer Ska-Punk-Band Distemper einen Bandaustausch zwischen russischen und „westeuropäischen“ Bands organisieren und einen Solisampler herausgeben. Unterstützung kann die Gruppe dabei noch gut gebrauchen!
Der Erlös aus diesem Konzert kommt Antifaschisten in Russland zu gute!
Weitere Infos unter: http://nupogodi.go.dyndns.org

Zu Beginn des Abends wird es zwei Filme (ca.60 min.) über Situation von Punx und Antifaschisten in Russland geben, nach deren Ende die Jungs von WHAT WE FEEL auch noch für Fragen zur Verfügung stehen.
Danach fängt der musikalische Teil mit What we feel (Moskau), Tackleberry (Kiel) und Sahnmaru (Oakland), an.

Solidarität mit Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt und mit AntifaschistInnen in Russland!

Interkulturelle Woche in Darmstadt

Die diesjährige Interkulturelle Woche in Darmstadt hat die empörende und menschenrechtsverachtende Situation von Menschen, denen das Bleiberecht verwehrt wird und die Abschiebung droht, ins Zentrum ihrer Veranstaltungsreihe gestellt. Eine Ausstellung informiert über die Abschiebehaft. In begleitenden Veranstaltungen sollen Fragestellungen vertieft und der politische Gegendruck erörtert werden.

Programm Flyer zum Herunterladen
aktuele infos: iwo-darmstadt.de

Abschiebung findet am Rande der Gesellschaft statt,
ohne dass dies von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Wem ein längerfristiger Aufenthalt verwehrt wird – und das ist in Deutschland bei vielen Asylsuchenden der Fall – ist oft jahrelang von Abschiebung bedroht. Denn hat der Asylsuchende ein so genanntes sicheres Drittland auf seiner Flucht nach Deutschland durchquert, so werden seine Suche und sein Anspruch nach Schutz und Sicherheit vor Verfolgung, Folter und Gewalt in seinem Heimatland nicht mehr gewürdigt. Die Schutzsuchenden erhalten kein Bleiberecht, sie können aber gleichwohl nicht in ihr Heimatland abgeschoben werden, weil sie im Herkunftsland weiterhin von Gewalt und Verfolgung bedroht sind. Manche werden in Nacht- und Nebelaktionen von der Polizei aus dem Schlaf gerissen und zur Abschiebung abgeholt. Es bleibt kaum Zeit, die eigenen Habe einzupacken. Nur wenigen gelingt es, noch kurz vor dem Abflug die Abschiebung zu verhindern. Viele Geduldete werden heute in Abschiebehaft genommen. Menschenrechte gelten dort nur eingeschränkt. Betreuer, Rechtsanwälte oder Seelsorger und auch wissenschaftliche Untersuchungen weisen in ihren Berichten auf zahlreiche, höchst problematische Praktiken und Regelungen bei der Abschiebehaft hin. Immer noch ist es z. B. möglich, dass Minderjährige, Kranke, Traumatisierte, Schwangere und Alleinerziehende in Abschiebehaft genommen werden. Die Bleiberechtsdiskussion in den letzten Monaten und Jahren hat deutlich gezeigt, dass von den knapp 200.000, seit Jahren geduldeten, Einzelpersonen und Familien mit Kindern sich die meisten eingelebt haben, in ihrer Arbeit sehr geschätzt und ihre Kinder in der Schule oft sehr erfolgreich sind. Die Bleiberechtsregelung von November 2006 wird dennoch nur wenigen zugute kommen. So eng gefasst sind die Bedingungen. Die Kettenduldungen, die keine Zukunftsperspektive bieten, werden fortdauern.

Informationsveranstaltung über die „Neuen Rechten“ in Südhessen

Informationsveranstaltung der Initiative gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Kreis Bergstraße über die „Neuen Rechten“ in Südhessen.

Donnerstag, 22. Februar 2007, 19:00Uhr
Bürgersaal beim Rathaus
Rathausstraße 2 – Bürstadt

Gegen Nazizentren in der Vorderpfalz



Demonstration, 13. Januar 2007, Grünstadt/ Kirchheim

Unter dem Motto Kein Schorle für Nazis!! – Weg mit den Nazis und ihren Zentren!! findet am 13. Januar 2007 in Grünstadt/ Kirchheim (Pfälzische Weinstrasse) eine überregionale Demonstration gegen die beiden Nazizentren in Kirchheim und Altleiningen statt. Diese haben sich im Jahr 2006 zu einem zentralen Anziehungspunkt für Neonazis aus dem Großraum Rhein-Neckar/Süd-Hessen/ Vorderpfalz entwickelt.
Zur Demonstration ruft ein Bündnis von Antifagruppen aus der Rhein-Neckar-Region auf.

Beginn der Demonstration ist um 13 Uhr am Bahnhof Grünstadt.

Naziaufmarsch in Wiesbaden Verhindern

Neonazis wollen am Samstag, den 2.12. in Wiesbadench marschieren. Das Motto lautet: „Stoppt die Islamisierung Europas – Keine Moschee auf dem Gräselsberg“

Angemeldet wurde das Ganze vermutlich vom hessischen NPD-Landesvorsitzenden Marcel Wöll aus Butzbach, der aus dem Spektrum der freien Kameradschaften kommt. Zu erwarten sind Nazis von den Freien Nationalisten Rhein-Main, aus Mainz und Rheinhessen, dem Rheingau und dem Rhein-Neckar-Raum.

Treffen wollen die Nazis sich am Bahnhof Wiesbaden – Biebrich um 13Uhr. Die Route ist noch nicht bekannt, vermutlich werden sie jedoch in Biebrich laufen wollen, um „Volksnähe“ beweisen zu können.

Treffpunkt in Wiesbaden ist um 11:00 in der Erich-Ollenhauserstraße / Ecke Kärntner Straße.

Wegen der antifaschistischen Gegenmobilisierung hat die NPD ihren Landesparteitag in der „Stadtschänke“ in Bruchsal abgesagt. Momentan plant die Nazipartei, ihren Parteitag im Ortenaukreis zu veranstalten. Wir rufen daher alle Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, am Sonntag um 11 Uhr zum Bahnhof Appenweier zu kommen.

Weitere Infos:

Antifa Freiburg
AABaWü
Flyervorlage




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